Redeangst

Lampenfieber und Redeangst sollen selbst erfahrene Schauspieler immer wieder haben. Dabei wird das Lampenfieber oft als herausfordernd und leistungssteigernd empfunden. Es wird wahrgenommen wie ein vibiriender Moment, bevor sich der Vorhang hebt, der Redner an den Rednerpult tritt oder ein Student vor vollem Hörsaal sein gut vorbereitetes Referat hält.

Zunächst ist dabei oft Angst zu spüren – aber dann und zum Glück – fällt die Angst wie von selbst vom Vortragenden ab und die Präsentation erfolgt ruhig und konzentriert – die Zuhörer applaudieren.
Manche Menschen würden das Fehlen von Aufregung und Lampenfieber geradezu als einen Verlust empfinden.

Redeangst oder Präsentationsangst wird dann zu einer ernsthaften Beeinträchtigung der Lebensführung, wenn sich die Anspannung nicht von selbst löst, ein dicker Kloß, ein Globus im Hals sitzen bleibt und die Worte nur kurzatmig herausgepresst werden können.
Der Vortragende wirkt unsicher, die Stimme ist wenig überzeugend und der Betroffene kommt bei der geringsten Störung aus dem Konzept.
In Beruf und Studium können Redenangst und Lampenfieber (auch vor Prüfungen) deshalb außerordentlich behindernd sein und verdienten Erfolg und Anerkennung erschweren oder sogar verhindern.
Bei der Redeangst wie bei nahezu allen anderen Formen von Angststörungen auch wirkt sich in der Folge das Vermeiden der angstauslösenden Situation letztlich genauso negativ aus wie die Auswirkungen der Angst selbst.
Mentaltraining kann beim Abbau von Redeangst unterstützen, auch therapeutische Hypnose und Biofeedback-Training bieten gute Therapiemöglichkeiten (meist Kurzzeittherapien) , so daß die Störung in den meisten Fällen gut behandelbar ist.

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