Angst vor Tieren

Wie bereits gesagt, Angst hat in ihrer gesunden Form die überaus wichtige und notwendige Aufgabe, vor Gefahren zu warnen und bedrohliche Situationen zu vermeiden.

Dies gilt auch für die Angst vor bestimmten Tieren oder Gegenständen. So wissen wir heute, daß in unserem Hirn (im Kleinhirn) ein evolutionär sehr altes „Schlangenfurchtprogramm“ automatisch vor Schlangen warnt. Angst vor Schlangen war einmal sehr sinnvoll und das ist es in vielen Regionen der Erde auch noch heute.

Problematisch wird Angst vor Schlangen oder anderen Tieren dann, wenn diese Angst uns abhält z.B. einen Zoo zu besuchen oder eine Fernreise zu unternehmen oder eine völlig unrealistische Angst, die den Betroffenen überall das Auftreten von bedrohlichen Tieren befürchten läßt und so das Alltagsleben und soziale oder berufliche Aktivitäten stark behindert oder unmöglich macht.

Dies gilt genauso auch für Gegenstände oder Eigenschaften von Gegenständen, wie z.B die Eigenschaft „spitz“ oder „scharf“.

Bis zu einem gewissen Grad ist Angst und Vorsicht auch hier sinnvoll. Wird diese Schwelle überschritten, wird die allgemeine Lebensführung des Betroffenen nicht mehr akzeptabel  eingeschränkt entsteht ein erheblicher Leidensdruck. Dann ist eine Behandlung der Störung dringend anzuraten, um eine weitere Verschlechterung der Syptome zu verhindern und eine gesunde, normale Lebensführung zu ermöglichen.

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